Immer mehr Unternehmen in Piacenza verlagern Server, Anwendungen und Daten in die Cloud. Doch „Cloud“ bedeutet nicht für alle dasselbe: Manche bieten nur Hosting an, andere verwalten die gesamte Infrastruktur, und wieder andere verkaufen Dienste Dritter weiter, ohne direkte Kontrolle. Den Unterschied zu verstehen ist entscheidend, um nicht mit einem unzureichenden Service dazustehen.
Managed Cloud vs. gehostete Cloud
Die erste Unterscheidung betrifft gehostete Cloud (Sie erhalten eine virtuelle Maschine und verwalten sie selbst) und Managed Cloud (der Provider plant, konfiguriert, überwacht und wartet die gesamte Infrastruktur).
Für ein Unternehmen mit einem kleinen IT-Team — die Realität der meisten KMU in Piacenza — beseitigt die Managed Cloud die Notwendigkeit interner Kompetenzen für Patching, Sicherheit, Monitoring und Backup. Ihr Team konzentriert sich auf das Geschäft, nicht auf die Serverwartung.
Wo die Daten gespeichert werden: kein Nebensache
Die DSGVO schreibt vor, dass personenbezogene Daten unter Einhaltung europäischer Vorschriften verarbeitet werden müssen. Einen Provider mit ausschließlich europäischen Rechenzentren zu wählen, bedeutet native Konformität — ohne vertragliche Klauseln zu Übertragungen außerhalb der EU prüfen zu müssen.
Die Frage an Ihren Provider: „In welchem Land befinden sich meine Daten physisch? Kann ich eine schriftliche Dokumentation erhalten?“. Wenn die Antwort nicht sofort und klar kommt, ist das ein Warnsignal.
Zertifizierungen: Was Sie verlangen sollten
Ein seriöser Cloud-Provider sollte über spezifische Zertifizierungen für die Sicherheit von Cloud-Diensten verfügen:
- ISO/IEC 27001 — Managementsystem für Informationssicherheit.
- ISO/IEC 27017 — spezifische Sicherheitskontrollen für Cloud-Dienste.
- ISO/IEC 27018 — Schutz personenbezogener Daten in der Cloud.
- ISO 9001 — Qualität der Management- und Supportprozesse.
Wenn Ihr Provider nur die 27001 hat, aber nicht die 27017 und 27018, decken seine Zertifizierungen nicht speziell die Cloud-Dienste ab, die er Ihnen verkauft.
NIS2-Konformität und öffentliche Verwaltung
Mit der NIS2-Richtlinie in Kraft müssen Unternehmen in wesentlichen und wichtigen Sektoren nachweisen, dass auch ihre IT-Lieferanten angemessene Sicherheitsmaßnahmen ergreifen. Wenn Ihr Cloud-Provider nicht konform ist, werden Sie selbst zum Schwachpunkt in der Kette.
Für die öffentliche Verwaltung müssen Cloud-Dienste ACN-qualifiziert und im Cloud-Katalog veröffentlicht sein. Nicht alle Provider erfüllen diese Anforderung.
Der Wert eines lokalen Partners
Ein IT-Partner in Piacenza, der Ihre Cloud-Infrastruktur verwaltet, bietet einen konkreten Vorteil: Er kennt Ihr Unternehmen, Ihre Branche und Ihre Prioritäten. Sie sind kein Ticket in der Warteschlange, sondern ein Kunde mit einem Namen und einer Geschichte. Das bedeutet schnellere Reaktionszeiten, gezieltere Lösungen und eine auf Vertrauen basierende Beziehung.